Der Käseblog/ Wie mache ich Käse?

Johannes Dudziak vom ZEIT-MAGAZIN schrieb im Januar 2015

 

Käse selber machen

 

Eigentlich arbeitete Ute Rohrbeck als Theatermalerin beim Film. Doch als sie mit

ihrer Familie vor 14 Jahren von Berlin an den Schaalsee in Mecklenburg-Vorpommern zog, suchte sie nach einer neuen Beschäftigung. Irgendwann kam ihr die Idee, Käse selbst herzustellen. Daraus entwickelte sich eine neue Karriere. Heute führt sie den Betrieb "Kunst und Käse" und beliefert Bioläden in ganz Deutschland. Kürzlich hat sie

in Berlin-Kreuzberg eine erste eigene Filiale eröffnet, in der ihre Tochter gemeinsam

mit Freunden 20 verschiedene Ziegenkäsesorten verkauft. In Berlin gibt Ute Rohrbeck mittlerweile öfter Käse-Seminare. Und so geht’s: Beim Käsemachen wird Milch durch Gerinnung des Eiweißanteils haltbar gemacht. Es ist wichtig, unbehandelte Milch zu verwenden (pasteurisierte, aber keine homogenisierte). Außerdem benötigt man aktive Buttermilch oder milchwirtschaftliche Kulturen zum Ansäuern sowie zusätzlich Lab, ein Gemisch aus Enzymen, das dafür sorgt, dass die Milch gerinnt. Lab kann man im Reformhaus kaufen oder im Internet bestellen, Kulturen ebenso. Nach dem Ansäuern

lässt man die Milch einen Tag lang ruhen. Dann schneidet man die entstandene Käsemasse in große Blöcke und füllt die Masse mit einer Kelle in ein mit einem Geschirrhandtuch ausgekleideten Sieb, sodass die Molke ablaufen kann. Nach weiteren zwölf Stunden ist der Käse fertig und kann beispielsweise mit Kräutern angemacht werden.

# Nach einem

   Käseseminar....

# Salzen

# Reifen

# Welche Milch ?

# Fremdschimmel

# Rezepte

# Was brauche ich alles?


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Kommentare: 1
  • #1

    Nikola Teichert (Donnerstag, 16 April 2015 16:07)

    Ich habe ein Käseseminar aufgrund dieses Artikels im Zeit-Magazin besucht
    und war sehr begeistert. Zu Hause habe ich nun auch schon mit der "Produktion" begonnen und es macht richtig Spaß, seinen eigene Käse herzustellen !!!